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Überspannungsschutz für WLAN-Außenantennen
Wer eine Außenantenne für seinen Hotspot betreibt, ist auch für den Blitzschutz verantwortlich. Für
Spezialisten aus dem Bereich der Computer-Netzwerke ist das nicht unbedingt ein Gebiet aus ihrer
Kernkompetenz. Aber so kompliziert ist der Blitzschutz nicht, wenn man sich richtig informiert.
Um seine Außenantenne vor Blitz und Überspannungen zu schützen, gibt es im Handel verschiedene Blitzschutz-Adapter,
die genau auf diese beiden Aufgaben ausgerichtet sind. Der Adapter wird direkt am Anschluss der Außenantenne vor dem
Antennenkabel eingefügt. In diesen Geräten ist ein Gas-Ladungselement vorhanden, das die Überspannung in dem Augenblick
entlädt und erdet, sobald eine bestimmte Schwelle überschritten wird.
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Das funktioniert natürlich nur, wenn der Adapter auch die Überspannung entladen kann. Dazu besitzt er den Erdungsanschluss.
In dem Modell auf den rechten Foto ist ein Anschluß für eine Kupferleitung vorgesehen. Über die vorhandene Lötöse wird
der Adapter über ein Kupferkabel mit dem Antennenmast verbunden. Das Kupferkabel sollte mindestens einen Querschnitt
von 2,5 qmm haben und mit einer grün-gelben Isolierung versehen sein.
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Der direkte Blitzschutz funktioniert um so besser, je geringer der Wiederstand zum Erdreich ist. Daher muss er mit einem
sogenannten Erder verbunden sein. Ist am Gebäude bereits ein Erdungssystem vorhanden, sollte der Blitzschutz der
WLAN-Antenne auch damit verbunden werden.
Für frei stehende Masten muss eine gesonderte Erdung aufgebaut werden. Als Erder können
Kupferplatten oder verzinkter Stahl genutzt werden, die in das Erdreich eingebracht werden. Die Erder müssen vor Korrosion
geschützt sein, ohne ihre Leitfähigkeit zum Erdreich zu verlieren. Da die Leitfähigkeit zum Erdreich sehr von den
Bodenverhältnissen abhängig ist, gibt es nur Empfehlungen für eine entsprechende Erdungsanlage. So sollten Vertikalerder
aus verzinktem Profileisen mindestens 2,50 m lang sein. Wird verzinktes Bandstahl (3 x 30 mm) horizontal in den Boden
eingebracht, so sollten mindestens 10 Meter verlegt werden.
Für frei stehende WLAN-Antennenmasten können vorzugsweise die Erder genutzt werden, die normalerweise für
Baustromanlagen genutzt werden. Sie sind aus Aluminium oder verzinktem Profilstahl. Die Verbindung vom Mast zum Erder muss
für die Energie ausreichend dimensioniert sein,
damit der Blitz die Energie gefahrlos ableiten kann. Besonders die elektromechanische Festigkeit ist bei den starken
elektrischen Feldern zu berücksichtigen. Im Blitzschutz werden daher bevorzugt verzinkter Rundstahl oder Aluminiumdrähte
von mindestens 8 mm Duchmesser genutzt. Die Anschlussstelle sollte sich über der Erdoberfläche befinden und zusätzlich vor
Korrosion geschützt werden. Ein einfaches Isolierband aus PVC kann hier viel bewirken!
Die Überspannungsschutz-Adapter für WLAN-Antennen müssen zur Anschlusstechnik der Antennen passen. Es gibt verschiedene
Verbindungssysteme, die alle genormt, aber doch unterschiedlich sind. Die Hersteller von Außenantennen bieten glücklicherweise
die passenden Schutzgeräte für ihre Systeme an. Einige Hersteller liefern sie auch gleich mit.
Die Überspannungsschutz-Geräte für WLAN-Antennen verringern die Antennenleitung um geschätzte 0,5 dB. Wer sich sicher ist, dass er
keinen Überspannungsschutz benötigt, kann zu Gunsten der Sendeleinstung auf den Schutzadapter verzichten.
... weiter zu Überspannungsschutz für USV
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