... über Brieselang.NET


Torsten Schulz Die Firma Brieselang.NET wurde am 20.05.2004 vom mir beim Gewerbeamt Brieselang angemeldet. Ich, Torsten Schulz, bin Dipl.-Ing. für Elektrotechnik und VDE geprüfte Blitzschutzfachkraft. Darüber hinaus bin ich Mitglied der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (externer Link DMG) und informiere mich gerne zu neuen Erkenntnissen der Meteorologie um Phänomene des Gewitters.


Für das Gewerbe wurde damals als allgemeine Tätigkeit das "Betreiben eines Internetzugangs und weitere Internetdienstleistungen" angegeben. Wegen eines Mangels an DSL-Anschlüssen in Brieselang haben sich einige Nachbarn zusammen geschlossen und sich einen DSL-Anschluss geteilt. Über ein kabelloses Netzwerk haben sich die fünf Nachbarn den Internet-Zugang verschafft. Die Verbindung wurde über eine WLAN-Verbindung mit einer Außenantenne in der geografischen Mitte realisiert. Wegen dieser Ausrichtung ist auch der Name Brieselang.NET und das damalige Logo mit den Sendewellen entstanden.


Logo Brieselang.NET Im November 2004 nimmt der Zeitserver von Brieselang.NET seinen Betrieb auf. Die genaue Zeit ist im Internet kostenlos über das Protokoll NTP von verschiedenen Anbietern zu empfangen. Es gibt aber zwei Probleme: Die Übertragung der Zeit über das NTP basiert auf UDP/IP, was einige Netzwerkrouter nicht übersetzen, wenn der Computer keine offizielle IP-Adresse besitzt. Weiterhin ist die NTP-Einrichtung bei Windows PCs nicht ganz einfach. Daher bietet Brieselang.NET ein kleines Programm an, das einfach zu bedienen ist und die Uhrzeit über TCP/IP transportiert - natürlich ebenfalls kostenlos. Leider stellt sich heraus, dass die Empfangseinheit der Funkuhr so viele Probleme hat, dass der Server fast täglich gebootet werden muss. Im Oktober 2006 wird der Betrieb des Zeitservers daher eingestellt.


Für den Internet-Zugang der Nachbarschaft wurde eine einzeln stehende Außenantenne errichtet. Diese Antenne sollte möglichst sicher, stabil und gut erreichbar installiert sein. Ein 4 Meter hoher Mast wurde aufgestellt, der die Antenne trägt. Um die gesamte Technik von Router und WLAN-Accesspoint zu schützen, wurde ein Überspannungsschutz vor die Außenantenne installiert. Bei Nachforschungen über den aktuellen Stand von Überspannungsschutz habe ich feststellen müssen, dass es zu wenig Informationen über diese Technik im Internet gibt. So ist die neue Ausrichtung auf Überspannungsschutz entstanden.


Mit der Firma Dehn+Söhne wurde schnell ein Partner mit einer guten und vollständigen Produktpalette gefunden. Seit Anfang 2005 werden neben vielen Informationen auch die passenden Produkte speziell für den Schutz von Telekommunikation, Computernetz und Antennen auf der Seite von Brieselang.NET angeboten.


Überspannungs-Adapter P101 Nur ein Produkt hat gefehlt - der speziell auf DSL und ISDN ausgerichtete Überspannungsschutz-Adapter. Zusammen mit einer Partnerfirma wurde eine eigene Entwicklung begonnen, um diese Lücke zu schließen. Die Entwicklung des Adapters Brieselang P101 hatte ihren Höhepunkt in der Prüfung in einem EMV-Labor. Dort wurden das neue Produkt mit verschiedenen standardisierten Prüfimpulsen getestet, die der Adapter mit vorzüglichen Werten verarbeiten und ableiten konnte. Seit dem 1.1.2006 wird dieser Adapter verkauft und hat hoffentlich schon viele Telekommunikationsgeräte geschützt.


Auf Basis des P101 wurden zwei abgewandelte Produkte entwickelt. Der Brieselang P102 enthält Überspannungsschutz für zwei DSL- / ISDN-Leitungen und ist damit einziartig auf dem Markt. Im Gegensatz dazu bietet der preiswerte Brieselang P100 nur einen Überspannungsschutz für die Stromversorgung und ist dadurch absolut flexibel für alle elektrischen Geräte nutzbar.


Die DSL-Anbieter haben mittlerweile ISDN zum Auslaufmodell erklärt. Bis 2018 sollen von der Telekom alle Anschlüsse auf VoIP umgestellt sein. Dann wird ISDN abgeschaltet. Einen interessanten Nebeneffekt hat die Umstellung für die Provider: Sie brauchen keine Speisespannung für den Kunden zur Verfügung stellen. Wo früher noch garantiert werden musste, dass auch bei Stromausfall mindestens noch ein Nottelefon funktioniert, wird ab jetzt auf die Handys und Smartphones gesetzt. Für den Überspannungsschutz bedeutet es, dass keine Spannung mehr am DSL anliegt. Mit dem Digitalvoltmeter misst man 0 Volt. Dadurch wird ein neuer Geräteschutz für DSL notwendig. Firma Brieselang.NET reagiert darauf mit dem Brieselang P201. Er nutzt einen modernen bipolaren Thyristor zum Schutz, der eine extrem geringe Eigenkapazität besitzt und damit kaum Dämpfung auf der DSL-Leitung verursacht. Er schaltet ab einer Spannungsdifferenz von 30 Volt zwischen den Adern kurz. Ein zusätzlicher Gasableiter leitet die Spannung ab 150 Volt zum Erdpotential ab. Wegen der Modefarbe Weiß für den DSL-Router hat jetzt auch der P201 ein weißes Gehäuse. Das DSL-Verbindungskabel ist ebenfalls weiß, zweiadrig und nutzt die für DSL üblichen RJ-45 Stecker.


Leider hat sich herausgestellt, dass die Telekom und andere DSL-Anbieter die Speisespannung weiter am Anschluss liegen lassen. Solange kein Verbraucher angeschlossen ist, wird an dem Anschluss auch kein Strom verbraucht. Der Anschluss selbst braucht nicht umgestellt werden. Zusätzlich kann die Speisespannung zur Fehlersuche genutzt werden. Ist die Verbindung unterbrochen, kann mit HF-Messungen bis auf den Meter genau festgestellt werden, wo die Unterbrechung sitzt. Leider funktioniert der P201 dann nicht mehr - er schaltet ja bei 30 Volt ab. Mit den dämpfungsfreien Bauelementen ist eine neue Variante des P201 entstanden - der P201-B. Der bereits verfügbare P201 wurde in P201-J umbenannt. Da der Einsatz des P201-J eine Messung der Speisespannung voraussetzt und seine Dämpfung nur etwas geringer ist, wurde sein Preis gesenkt. Der P201-B kann hingegen auch an Anschlüssen ohne Speisespannung eingesetzt werden.


Der Online-Shop wird ständig aktualisiert, verbessert und erweitert. Wesentliche Schritte waren bisher die Zertifizierung bei Trusted Shops und die verschlüsselte Übertragung von Kundendaten über das Internet. Als spezialiserter Online-Shop für ein Fachgebiet wird von den Shop-Seiten auf passende Seiten mit detaillierten Hintergundinformationen verlinkt. Auch diese Informationen werden permanent aktualisiert und den neuen Normen und Standards angepasst.


mobiles Gewitterwarnsystem Seit Ende 2013 arbeite ich als Gast bei der DKE 251, der Normungsgruppe des VDE für Blitzschutz, an einem neuen Standard für Gewitterwarnsysteme mit. Dabei wird in der Norm vorrangig festgelegt, welche Bereiche das Gewitterwarnsystem abdeckt und wie groß die Sicherheit ist, mit der das System die Gewitter und insbesondere den Blitzeinschlag richtig voraussagen kann.


Der Österreichische Chiphersteller ams AG hatte gerade einen Blitzsensor-Chip entwickelt, zu dem es noch kein Produkt gab. Der Chip hat eine hochentwickelte Auswertung für elektromagnetische Impulse. Er kann erkennen, ob es sich beim Impuls um einen Gewitterblitz als Auslöser handelt, oder es ein technischer Funken war. Zusätzlich wird aus der Statistik mehrerer Gewitterimpulse die aktuelle Entfernung zur Gewitterfront berechnet. Mit den Erfahrungen aus der Normungsarbeit, der Hilfe von externen Entwicklern und der Unterstützung des Chip-Herstellers habe ich den mobilen Blitzdetektor TWS-40 mobile entwickelt. Er zeigt die Entfernung zur Gewitterfront auf seinem Display an, gibt Signaltöne bei Veränderung der Situation und führt eine Statistik über die letzten 150 Ereignisse. Im Februar 2015 wurde dieses Produkt auf den Markt gebracht.


Auf der Webseite hatte ich zur Hintergrundinformation begonnen, eine kleine Gewitterkunde zu schreiben. Es soll ein besseres Verständnis für die Naturerscheinung des Gewitters insbesondere des Blitzes vermitteln. Speziell für die Kunden des Blitzdetektors ist das wichtig geworden. Das Thema hat mich so fasziniert, dass ich ein ganzes Buch daraus gemacht habe. Seit dem 1. Januar 2017 ist es auf dem Markt. Das Buch hat 236 Seiten und ist mit sehr vielen Grafiken, Tabellen und eingen Formel angereichert. Es ist im eigens dafür gegründetem externer LinkTheophrast-Verlag erschienen und kostet 29,95 Euro. Bis zur Fertigstellung habe ich über vier Jahre benötigt. Da es aber so viel Spass gemacht hat, überlege ich schon eine große Gewitterkunde zu schreiben.



Urkunden, Bescheinigungen und Zertifikate


Im Februar 2010 habe ich erfolgreich am Seminar für Blitz- und Überspannungsschutz des bfe Oldenburg teilgenommen und bin jetzt offiziell VDE geprüfte Blitzschutzfachkraft. Im Juni 2014 habe ich an einem VDE-Aufbaukurs teilgenommen, um meinen Kenntnisstand aufzufrischen und meinen Status aufrecht zu erhalten.


Zertifikat VDE geprüfte Blitzschutzfachkraft      Weiterbildung VDE Blitzschutzfachkraft

Zusätzlich habe ich an den Hersteller-Seminaren der Firmen Dehn+Söhne, Leutron sowie Phoenix Contact teilgenommen.


Zertifikat Dehn      Zertifikat Leutron      Zertifikat Phoenix Contact

Und hier noch das offizelle Zertifikat von TrustedShops für den Online-Shop Brieselang.NET. Die aktuelle Gültigkeit des Zertifikats kann durch einen einfachen Klick auf das TrustedShops-Logo in der Kopfzeile überprüft werden.


Zertifikat TrustedShops


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